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Schneckenplage? 10 Tipps zur Schneckenbekämpfung

Veröffentlicht am 20. März 2009 von Malin

Schnecke im Garten

Schnecke im Garten

Einer Schneckenplage im Garten muss man nicht hilflos gegenüber stehen. Hier sind 10 Tipps zur Schneckenbekämpfung. Mit ein bisschen Kreativität kann man Schnecken auch ökologisch ohne Gift bekämpfen.

Die meisten Probleme hat man mit Schneckenarten, die aus anderen Ländern zusammen mit exotischen Pflanzen in heimische Gärten eingeschleppt wurde (vor allem die Spanische Wegschnecke/Kapuzinerschnecke) - sie haben hier nämlich keine Fressfeinde und vermehren sich daher weitgehend ungestört. Vielleicht erklären die unterschiedlichen Schneckenarten, warum einige Gartenbesitzer mit einer Methode sehr gute Erfahrungen machen, während sie bei anderen wirkungslos bleibt. Um ein bisschen herumexperimentieren wird man nicht herumkommen. Oft wirkt es am besten, wenn man verschiedene Methoden kombiniert.

  • Schneckenfallen. Schnecken kann man leicht anlocken, indem man zum Beispiel umgedrehte Grapefruitschalen auf den Boden legt. Die leert man dann jeden Tag. Auch Rindenschalen in Gemüsebeeten bieten Schnecken Unterschlupf und man kann sie dort leicht einsammeln. Aus solchen Unterschlüpfen oder auch direkt vom Beet sammelt man Schnecken am leichtesten abends gegen 23 Uhr ein - auch wenn es ein bisschen blöd aussieht mit der Taschenlampe. Bei starkem Schneckenbefall wird man ums Absammeln nicht herumkommen. Manche Leute stellen als Schneckenfalle ein Glas mit Bier oder eingeweichten Haferflocken auf. Die Schnecken werden davon angelockt, kriechen rein und kommen nicht mehr raus. Dabei muss man allerdings darauf achten, dass man mit der Falle nicht die Schnecken aus der ganzen Nachbarschaft anlockt.
  • Schneckenkorn. Leider giftig und nicht geeignet, wenn zum Beispiel Kinder im Garten spielen (weil sie das Schneckenkorn in den Mund nehmen und sich daran vergiften könnten). Auch für Haustiere und andere Tiere ist Schneckenkorn giftig.
  • Schneckenzaun. Viele Gartenbesitzer haben gute Erfahrungen mit Schneckenzäunen gemacht. Ein Schneckenzaun setzt natürlich voraus, dass man den Garten vorher von Schnecken befreit hat. Er verhindert, dass aus anderen Gärten Schnecken nachwandern.
  • Vaseline. Klingt komisch, aber man kann oben um Pflanzentöpfe herum Vaseline schmieren, dann rutschen die Schnecken ab.
  • Indische Laufenten. Eine etwas ungewöhnliche, aber sehr ökologische Idee: Laufenten fressen Schnecken. Wenn der eigene Garten groß genug ist, kann man ein Paar Laufenten darin halten. Man sollte sie die Schnecken aber selbst suchen lassen, anstatt sie ihnen zu verfüttern, sonst kann es vorkommen, dass sie sie zu hastig verschlingen und sie ihnen im Hals stecken bleiben. Zudem brauchen sie einem kleinen Teich (eine ausgediente Badewanne genügt) und eine artgerechte Haltung. Dafür hat man an ihnen sehr nette Gartengenossen. Leider scheinen sie nicht alle Schneckenarten zu fressen.
  • Igel, Kröten und Blindschleichen. Natürliche Fressfeinde der Schnecken sind zum Beispiel Igel, Kröte und Blindschleiche. Empfehlenswert ist es also, diese Tiere im Garten zu fördern, d.h. ihnen einen geeigneten Lebensraum zu schaffen. Der Igel zum Beispiel liebt ruhige, verwilderte Ecken - man kann eine Ecke des Garten verwildern lassen und hoffen, dass sich ein Igel einfindet.
  • Sägemehl, Streu und Kalk. Rund um die Beete kann man eine breite Schicht aus Sägemehl und Kalk streuen. Schnecken vermeiden raue Oberflächen wie Sägemehl, und der Kalk verätzt ihre Sohle. Bei Regen muss man diese Methode allerdings mehrfach wiederholen.
  • Kaffee. Kaffee in geringen Konzentrationen hält Schnecken vom Fressen ab, größere Konzentrationen sind für Schnecken tödlich. Grund dafür ist das Koffein, das als Nervengift wirkt. Man kann entweder Kaffeesatz ausstreuen oder kalten Kaffee über die Pflanzen sprühen.
  • Die nützliche Weinbergschnecke. Wichtig zu wissen ist für Gartenbesitzer, dass nicht alle Schnecken Schaden anrichten. Die geschützte Weinbergschnecke (eine “Häuschenschnecke”) ernährt sich überwiegend von totem Pflanzenmaterial und ist sogar nützlich, weil sie bevorzugt die Gelege von Nacktschnecken frisst.
  • Kupferdraht im Boden. Aus irgendeinem Grund mögen Schnecken es nicht, wenn man Kupferdrähte im Boden verlegt. Deshalb werden diese inzwischen auch zur Abschreckung von Schnecken verwendet.

Foto von thiemadotcom, CC-Lizenz.

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Hängesessel-Gestell

Veröffentlicht am 16. März 2009 von Malin

Hängesessel-Gestelle in der Übersicht: vom ländlichen Stil zu modernen Edelstahl-Gestellen, TÜV-geprüft & kindersicher. Mal richtig Ausspannen im Garten & zuhause! Continue Reading

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Hängemattengestell aus Holz

Veröffentlicht am 16. März 2009 von Malin

Lange habe ich gesucht, um ein Hängemattengestell aus Holz zu finden. Ich wollte mir nicht den Garten mit einem hässlichen Metallgestell zuparken (wie diesem oder gar diesem). Letztlich habe ich ein einziges Hängemattengestell aus Holz gefunden, dieses ist dafür wunderschön: Continue Reading

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Englischer Cottage-Garten

Veröffentlicht am 11. März 2009 von Malin

Cottage-Garten

Cottage-Garten

Der Cottage-Garten hat in Südengland Tradition: gemeint sind die Gärten der Cottages, in denen früher Landarbeiter-Familien wohnten. Hier wachsen Blumen, Heilkräuter und Gemüse bunt durcheinander. Ursprünglich dienten die Cottage-Gärten zur Selbstversorgung mit Gemüse, Obst und Kräutern. Oft hielt man ein paar Hühner im Cottage-Garten, wenn Platz für einen Teich war, manchmal auch Enten oder Gänse.

Heute dienen die Cottages als Sommer- und Landhäuser eher der Erholung und entsprechend wandelten sich auch die Garten. Zwar ist der Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern immer noch ein wesentlicher Aspekt des Cottage-Gartens, inzwischen werden aber verstärkt farbenprächtige Blumen und üppig blühende Stauden angebaut. In Cottage-Gärten findet man daher Strauch- und Kletterrosen, Clematis, Lilien, Rittersporn und Eisenhut, aber auch Lupinen sowie Lavendel, Salbei und andere Kräuter.

Der Cottage-Garten ist kein “ordentlich”, auf den Zentimeter geschnittener und rechtwinkliger Garten. Die Pflanzen entwickeln von selbst ein harmonisches blühendes Durcheinander, gerade so, als hätte die Natur die Beete selbst angelegt. Der Charme des Cottage-Gartens liegt in seiner Ungezwungenheit und Natürlichkeit, die Vielfalt unterschiedlicher Pflanzen mit ihren zarten Farben und Blüten macht ihn zu einem der romantischsten Gärten. Oft wird ein Rosenbogen, eine Pergola oder auch ein kleiner Pavillon oder eine Laube in den Garten gebaut.

In den Beeten findet man zum Beispiel Löwenmäulchen, Jungfer im Grünen und Levkojen, Stauden wie die Sterndolde, das Tränende Herz und die Wiesenraute. Auch viele Zwiebelblumen findet man im Cottage-Garten wieder: schon früh im Jahr blühen Schneeglöckchen und Krokus, gefolgt von Tulpen, Narzissen und Traubenhyazinthen. Auch Gladiolen, Dahlien und Montbretien tragen zum besonderen Charme des Cottage-Gartens bei.

Topfpflanzen im Cottage-Garten

Topfpflanzen im Cottage-Garten

Akzente setzen kann man mit Topfpflanzen, wobei die Töpfe stilecht alte Zinkeimer, Steintröge oder halbierte Fässer sein dürfen. Als weitere Dekoration passen in den Cottage-Garten nur solche Dinge, die gleichzeitig eine Funktion haben wie zum Beispiel eine Gartenbank, eine Gießkanne aus Messing, ein Bauernbrunnen oder eine Wasserpumpe. Gartenfiguren und ähnliche Gartendekoration hingegen passen nicht in den stilgetreuen Cottage-Garten.

Cottage-Garten

Cottage-Garten

Ein Cottage-Garten passt besonders gut zu Fachwerkhäusern, Holzhäusern und Landhäusern. Er ist dem deutschen Bauerngarten ähnlich und nutzt kleine Flächen sehr gut, jedes Fleckchen Erde ist von Pflanzen bedeckt. Die Wege sind malerisch überwachsen. Eingegrenzt wird ein Cottage-Zaun meist von einer Hecke, zur Straße hin oft von einem einfachen Holzlattenzaun. Je nach Gegend werden auch Natursteine oder backsteine verwendet. Auch in die Vertikale sollte man denken: ob Rosenbogen, Spalier oder Kletterpflanzen wie Clematis und Blauregen - all das macht die harmonischen Proportionen des Cottage-Gartens aus.

Fotos von Susie (obere zwei) und the yes man, alle CC-Lizenz.

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Über dieses Blog

Schon einige Zeit habe ich darüber nachgedacht zu bloggen. Doch mein Leben ist zu alltäglich, um darüber zu berichten - ich kann weder eine Weltumsegelung noch die Besteigung von Achttausendern anbieten (ok, da könnte es mit der Internetverbindung auch etwas schwierig werden). Dann merkte ich, dass viele Menschen auf der Suche nach guten Tipps zu Alltagsthemen sind - und weil ich nun mal am liebsten im Garten bin und aus unseren Erlebnissen beim Hausbau einiges berichten kann, entstand "Garten! Haus bauen!".

Malin